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Ratgeber

Kündigungsschreiben: Diese Angaben gehören hinein

4 Min. LesezeitAboAbmelder Redaktion

Viele Kündigungen scheitern nicht an Fristen, sondern an Zuordnung: Der Anbieter findet den Vertrag nicht, fragt nach und gewinnt Zeit. Ein gutes Kündigungsschreiben nimmt ihm jede Ausrede. Diese Bausteine gehören hinein.

Die Pflichtangaben

Vollständiger Name und Anschrift, wie sie im Vertrag stehen. Kunden-, Mitglieds- oder Vertragsnummer. Die eindeutige Erklärung, dass gekündigt wird, mit dem Zusatz zum nächstmöglichen Zeitpunkt, falls dir der exakte Stichtag nicht sicher bekannt ist. Dazu die Bitte um schriftliche Bestätigung mit dem Beendigungsdatum und das Datum des Schreibens.

Klar formulieren statt höflich vage

Formulierungen wie ich würde gerne kündigen oder bitte prüfen Sie eine Beendigung laden zu Rückfragen ein. Besser: Hiermit kündige ich meinen Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Ein einziger klarer Satz genügt, der Rest des Schreibens liefert nur die Zuordnungsdaten.

Was du weglassen kannst

Bei einer ordentlichen Kündigung brauchst du keine Begründung, und du musst auch keine liefern. Verzichte außerdem auf sensible Daten, die der Anbieter nicht braucht: Kontodaten, Ausweisnummern oder Gesundheitsangaben gehören nicht in ein Kündigungsschreiben, außer ein Sonderfall erfordert einen Nachweis.

Versand und Ablage

Wähle einen Versandweg mit Nachweis und bewahre Schreiben, Nachweis und spätere Bestätigung zusammen auf. Wenn die Bestätigung kommt, prüfe das genannte Enddatum gegen deine eigene Berechnung, und erst dann ist der Vorgang erledigt.

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