Ratgeber
Keine Kündigungsbestätigung? Das kannst du jetzt tun
Eine fehlende Bestätigung heißt nicht, dass die Kündigung unwirksam ist: Entscheidend ist der Zugang beim Anbieter, nicht dessen Antwort. Trotzdem willst du den Vorgang schwarz auf weiß abgeschlossen sehen. So gehst du vor.
Schritt eins: die Basis prüfen
Kontrolliere, ob die Kündigung an die richtige Adresse ging, also an die im Vertrag oder Impressum genannte Kündigungsadresse, nicht an einen allgemeinen Newsletter-Absender. Wirf außerdem einen Blick in den Spam-Ordner, dort landen Bestätigungen erstaunlich oft.
Schritt zwei: nachfassen mit Frist
Schreibe den Anbieter erneut an, verweise auf deine Kündigung mit Datum und Versandnachweis und bitte um Bestätigung innerhalb einer klaren Frist, üblich sind 14 Tage. Hänge die ursprüngliche Kündigung als Kopie an, damit niemand nach ihr suchen muss.
Schritt drei: Belege ordnen
Sammle alles an einem Ort: die Kündigung, den Versandnachweis, die Nachfass-Nachricht und eventuelle Antworten. Diese Kette belegt im Zweifel, dass der Vertrag zum errechneten Termin endet, auch wenn der Anbieter nie förmlich bestätigt hat.
Wenn trotzdem weiter abgebucht wird
Widersprich der Abbuchung schriftlich und verweise auf das Vertragsende. Bei Lastschriften kannst du unberechtigte Buchungen über deine Bank zurückgeben; nutze das gezielt und dokumentiert, um keinen berechtigten Restbetrag zu erwischen. Hilft das alles nicht, unterstützen Verbraucherzentralen mit geprüften Vorlagen und Beratung.
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